Die Ansprüche an Festplatten sind verschieden. Nicht jeder benötigt eine besonders schnelle Festplatte, aber wenn es auf die Geschwindigkeit ankommt, kann eine externe Platte inzwischen eine Alternative zu einer zusätzlichen internen Festplatte darstellen.
Dafür benötigt man selbstverständlich einen passenden Anschluss. Wer heute einen PC kauft, sollte darauf achten, dass dieser wenigstens einen Port nach dem Standard USB 3.0 besitzt – ob man derzeit vor hat, ein entsprechendes Endgerät anzuschließen oder nicht. Die Zeit wird kommen. In einem Test der COMPUTERBILD erwiesen sich sich die externen USB-3.0-Festplatten als fast so schnell wie interne Festplatten.
Über den Test für die aktuelle Ausgabe verrät das Magazin im Pressetext:
>>Ist der PC-Speicher voll, wird es Zeit für eine externe USB-3.0-Festplatte. Die Hersteller versprechen Speicher satt und Datenübertragung im Höchsttempo. Ob das stimmt, hat die Fachzeitschrift COMPUTERBILD bei 30 USB-3.0-Festplatten ab 80 Euro getestet: 14 Modelle im 3,5-Zoll-Format mit zwei oder drei Terabyte (TB) und 16 Festplatten im handlichen 2,5-Zoll-Gehäuse mit bis zu 1,5 TB Speicher (Heft 17/2011, ab Samstag im Handel).
Tatsächlich bieten die 3,5-Zoll-Festplatten hohes Arbeitstempo und besonders viel Speicherplatz. Allerdings sind die 3,5-Zoll-Modelle relativ groß und teilweise etwa ein Kilo schwer, im Betrieb müssen sie an die Steckdose. 2,5-Zoll-Festplatten sind dagegen deutlich kleiner und leichter, sie passen sogar in die Jackentasche. Ihren Strom ziehen sie per USB-Kabel direkt vom PC. Die 2,5-Zoll-Modelle sind deshalb besonders für den mobilen Einsatz geeignet, sie lassen sich beispielsweise unterwegs an ein Notebook im Akku-Betrieb anschließen. Ihr Nachteil: Bei gleichem Preis speichern sie lediglich halb so viele Daten wie 3,5-Zoll-Modelle.
Im Test zeigte sich, dass externe Festplatten dank USB 3.0 so schnell sein können wie die im PC eingebauten Platten: 3,5-Zoll-Festplatten schafften eine Datenübertragungsrate von 113 Megabyte pro Sekunde (MB/s), die 2,5-Zoll-Modelle 71 MB/s. Darüber hinaus waren Festplatten mit USB-3.0-Anschluss um ein Vielfaches schneller als USB-2.0-Modelle, die jeweils nur 27 MB/s erreichten. Den Falltest, bei dem jede Festplatte zehnmal aus 50 Zentimeter Höhe auf eine harte Oberfläche prallte, überstanden alle 2,5-Zoll-Modelle ohne Datenverlust. Bei zwölf 3,5-Zoll-Platten hingegen ging die Festplatte kaputt und alle Daten verloren.
Das COMPUTERBILD-Testergebnis: Bei den 3,5-Zoll-Festplatten sicherten sich die Western Digital My Book Essential (3 Terabyte; Note: 2,07, Preis: 150 Euro) und die Buffalo DriveStation (2 Terabyte; Note: 2,25, Preis: 99 Euro) den Testsieg. Die Iomega Prestige (1,5 Terabyte; Note: 2,23, Preis: 169 Euro) und die Samsung S2 Portable 3.0 (1 Terabyte; Note: 2,06, Preis: 109 Euro) siegten im Testfeld der 2,5-Zoll-Festplatten. Alle vier Modelle arbeiteten schnell und leise, und die Daten waren auch nach dem Falltest noch lesbar.
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[...] den Einsatz von externen Festplatten kommt man kaum herum. Theoretisch kann man alles, was man auf einer Festplatte lagert, in der Cloud [...]