Abschalten im Urlaub? Schon vor dem Urlaub zu Hause Strom sparen durch Abschalten!

Nicht nur im Sommerurlaub wollen die meisten Menschen abschalten und sich entspannen. Die Probleme und Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen und sich angenehmen Dingen zuzuwenden, ist wichtig, um sich zu erholen.

Abschalten sollte man nicht nur selbst – die vielen Stromverbraucher, die man in der Wohnung zurücklässt, sollte man zum allergrößten Teil ebenfalls abschalten. Mal abgesehen vom Umweltschutz: Wird zu Hause unnötig Strom verbraucht, geht das ins Geld! Klar, den PC neben dem Schreibtisch lässt niemand laufen, wenn er verreist. Aber Radiowecker, digitale Bilderrahmen und Ladegeräte (zum Beispiel von kleinen Akkustaubsaugern) verbrauchen in vielen Haushalten die ganze Zeit über Strom wie bisher.

Hier liegt Sparpotenzial, dass sich mit geringem Aufwand erschließen lässt. Was genau man abschalten sollte, hängt selbstverständlich von der individuellen Situation jedes einzelnen ab. Ob man einen Anrufbeantworter oder ein Faxgerät laufen lässt oder nicht, hängt etwa davon ab, ob man sich während der Urlaubszeit seine Anrufe bzw. Telefaxe weiterleiten lässt.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH rät in einer Presseinformation zum Energiesparen während des Urlaubs:

>>Vor dem Start in den Sommerurlaub sollten Verbraucher alle elektrischen Geräte komplett vom Netz trennen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Gerade ältere Elektrogeräte* verbrauchen sonst unbemerkt weiter Strom und verursachen während des Urlaubs unnötige Kosten. Darauf verweist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die Stromkosten von 42 Euro**, die durchschnittlich in einem typischen Vier-Personen-Haushalt während eines zweiwöchigen Urlaubs anfallen, lassen sich durch richtiges Abschalten auf beinahe Null senken.

So lohnt es sich zum Beispiel, ältere Fernseher, DVD-Player, Receiver oder Hifi-Anlagen vor der Abreise voll-ständig vom Netz zu trennen. Auch Computer, Drucker oder Scanner belasten im weit verbreiteten Betriebszustand “Schein-Aus” unnötig die Haushaltskasse. Die Lösung: Über eine schaltbare Steckdosenleiste können mit einem Handgriff gleich mehrere Geräte komplett vom Netz genommen werden.

Auch in der Küche lässt sich der Stromverbrauch für die Dauer des Urlaubs fast vollständig herunterfahren: Bei Mikrowelle oder Kaffeevollautomat kann problemlos der Stecker gezogen werden. Wer seine Lebensmittel vor der Abreise aufbraucht, kann auch den Kühlschrank in die Ferien schicken und abschalten. Die Türen sollten nach dem Abtauen geöffnet bleiben, damit sich im Inneren kein Schimmel bildet.

Ebenfalls sparen kann man bei der elektrischen Warmwasserversorgung. Während es sich rechnet, kleinere Elektroboiler schon bei kurzer Abwesenheit auszuschalten, sollten größere Speicher nur bei längeren Urlaubsreisen vom Netz getrennt werden. Aus hygienischen Gründen ist es dabei ratsam, das Wasser im Boiler beim Wiedereinschalten auf über 60°C zu erhitzen.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

*Aufgrund der Ökodesign-Richtlinie der EU müssen Elektrogeräte, die in Europa auf den Markt gebracht werden, Mindeststandards an Energieeffizienz erfüllen. Für Ihre maximale Leistungsaufnahme im Stand-by-Modus gelten verbindliche Grenzwerte: So dürfen beispielsweise Fernsehgeräte oder Set-Top-Boxen, die nach 2010 auf den Markt gebracht wurden, im Stand-by-Modus maximal 1 Watt aufnehmen. Bei älteren Geräten kann der Verbrauch im Stand-by-Modus dagegen deutlich höher ausfallen.

* *Annahme: Strompreis 24 ct/kWh. Stromverbrauch: 4.500 kWh pro Jahr.<<

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2 Kommentare

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  1. Moritz Mittwoch, 24. August 2011 um 16:48 #

    Generell ist es auch immer ratsam sich von alten/älteren Geräten zu trennen und in neue, wesentlich effizientere zu investieren. In relativ kurzer zeit hat man die ausgaben für einen neuen Kühlschrank wieder drin, weil er einfach viel weniger Strom frisst als der alte.

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