Wie viel Geld muss man eigentlich für ein Media-Tablet ausgeben, wenn man sich kein völlig veraltetes Gerät ins Haus holen möchte? Während das iPad bzw. iPad 2 von Apple derzeit noch den Markt dominiert und den Maßstab darstellt, an dem die Alternativen gemessen werden, kosten die Tablet-Rechner vieler anderer Hersteller ähnlich viel Geld.
Deshalb greifen viele Verbraucher gleich “zum Original”, um nichts falsch zu machen. Das ist verständlich. Mit ähnlich hohen Preisen können die Konkurrenten Marktführer Apple derzeit kaum angreifen. Seit der spektakulären Preissenkung für das HP TouchPad, die zu einem unerwarteten Massenansturm führte, fragen sich viele Konsumenten nun: Kann man ein Tablet nicht sehr viel billiger als zu den üblichen Preisen kaufen?
Manche Hersteller unterbieten die Apple-Preise nicht nur ein wenig, sondern drastisch. Aber was kann man in puncto Hardware und Software von einem Billig-Tablet erwarten? Kompromissbereit muss man als Verbraucher schon sein, wenn man ein Tablet billig kaufen möchte. Auf manche Ausstattungsmerkmale kann man andererseits leicht verzichten. Ähnlich wie ein üppig ausgestatteter Komplett-PC bei den “großen Computern” nicht für jeden die beste Wahl darstellt, muss man auch bei Media-Tablets nicht unbedingt auf Spitzenausstattung setzen.
Die Experten des Portals teltarif.de schreiben zum billigen Einsteiger-Geräten:
>>Kurz nachdem der Drucker- und Computerhersteller HP vor einigen Tagen verkündet hatte, dass er die Computer- und Smartphonesparte aufgibt, wurden seine aktuellen Smartphones sowie das Tablet HP Touchpad zu Schnäppchenpreisen angeboten. Besonders das Tablet stieß auf großes Interesse: Der Preis sank um 300 auf 99 Euro für die günstigste Variante. Inzwischen sind die Geräte längst ausverkauft und viele Interessenten gingen leer aus. “Wer nicht 500 oder 600 Euro für ein Tablet ausgeben möchte, findet auf dem Markt einige günstigere Alternativen. An den Leistungsumfang und den Sonderpreis des HP Touchpad von 99 Euro kommen sie zwar nicht ganz heran, aber es geht immerhin schon bei gut 160 Euro los. In der Regel müssen bei diesen günstigen Geräten ein paar Abstriche in Ausstattung, Handhabung und Verarbeitung gemacht werden”, sagt Steffen Herget vom Onlinemagazin www.teltarif.de.
Zwei der derzeit preiswertesten Tablet-Modelle sind das Archos 70 und das Ziio Tablet von Creative Labs mit knapp 165 Euro. Für knapp 200 Euro gibt es das Viewpad 10s von Viewsonic. Das renommiertere Samsung Galaxy Tab ist je nach Ausstattung ab 240 Euro zu haben. All diese Geräte laufen mit Googles Betriebssystem Android. “Bei der Auswahl des passenden Tablets gilt es unter anderem einen Blick auf die Displaygröße und -auflösung, das Betriebssystem, den Prozessor, den internen Speicher sowie die Internetschnittstellen zu werfen. An welchen Stellen man hier Abstriche in Kauf nehmen möchte, hängt zu großen Teilen vom persönlichen Geschmack und dem Nutzungsverhalten ab”, so Herget.
Gerade was die Äußerlichkeiten wie Displaygröße, Gewicht oder Verarbeitung angeht, schaut man sich am besten einmal live im Laden an, was einem zusagt. “Wer gerne und oft Videos oder Filme schaut, sollte ein Tablet mit dem schnellen WLAN-n-Standard wählen, den beispielsweise das Archos 70 und das Samsung Galaxy Tab bieten”, sagt Herget. Für die Internetnutzung unterwegs ist es sinnvoll, ein Modell zu wählen, das neben WLAN auch eine Mobilfunkschnittstelle besitzt. Der Aufpreis dafür liegt in der Regel bei 50 bis 80 Euro. Alternativ kann das Tablet auch mit einem Smartphone verbunden werden, das dann als WLAN-Hotspot fungiert und so eine Internetverbindung ermöglicht.
Details zu den günstigen Tablets gibt es unter www.teltarif.de/guenstige-einsteiger-tablets. Ein individuell passendes Tablet lässt sich in der Netbook- und Tabletdatenbank unter www.teltarif.de/netbook-suche finden.
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