Was man über LTE als DSL-Alternative wissen sollte

Wo kein DSL verfügbar ist, braucht man eine Alternative, die ebenfalls einen schnellen Zugang zum Internet bietet. Neben der Datenübertragung via Satellit und einem eventuell vorhandenen (entsprechend aufgerüsteten) Kabelanschluss kommt inzwischen LTE als besonders interessante Möglichkeit infrage.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde den ersten Haushalten in Deutschland Internet auf Basis des Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE) angeboten. Der Netzausbau ist noch lange nicht abgeschlossen, doch er kommt voran. Wo LTE schon angeboten wird, kann dieses Angebot sehr attraktiv sein, wenn man kein DSL bekommen kann. Mit LTE werden per Mobilfunk Übertragungsraten möglich, wie man sie von DSL her kennt. Allerdings ist ein DSL-Anschluss selbst heute ja auch nicht gerade der schnellste Weg ins Internet. Dennoch: Für die meisten Zwecke bietet LTE Verbindungen, die schnell genug sind.

Zu diesem Thema schreiben die Experten von teltarif.de in einem Pressetext:

>>Was auf der IFA 2010 angekündigt wurde, ist zur IFA 2011 ein Stück Realität geworden: Internet per LTE. Die häufig als Mobilfunk der vierten Generation bezeichnete Technik soll die weißen Flecken, die vor allem auf dem Land noch verbreitet sind, mit schnellem Internet versorgen. So wird sie zunächst hauptsächlich als Ersatz für den kabelgebundenen, heimischen Internetanschluss eingesetzt. Von den vier deutschen Netzbetreibern haben inzwischen die Deutsche Telekom, Vodafone und o2 LTE-Anschlüsse im Programm. Die angebotenen Geschwindigkeiten liegen zwischen drei und 50 Megabit pro Sekunde. “Die im jeweiligen LTE-Tarif angebotene maximale Übertragungsrate wird in der Praxis in den seltensten Fällen voll erreicht, da sich mehrere Nutzer eine Mobilfunkzelle und damit auch die Bandbreite teilen. Das ist allerdings nicht zwingend ein Nachteil gegenüber DSL, denn auch hier bekommen viele Nutzer nicht die vom Anbieter genannte Maximalgeschwindigkeit”, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Im Gegensatz zum Surfen per DSL muss der LTE-Nutzer eine weitere Einschränkung hinnehmen: Nach einer bestimmten verbrauchten Datenmenge reduzieren die Netzbetreiber die Übertragungsgeschwindigkeit bis zum Ende des Monats auf 384 Kilobit pro Sekunde. Das ungedrosselte Datenvolumen liegt je nach Tarif zwischen drei und 30 Gigabyte. “Wie gut man bei LTE mit der Drosselungsgrenze zurecht kommt, hängt vom Nutzungsverhalten ab. Wer regelmäßig Videos schaut oder Filme herunter lädt, stößt schnell an Grenzen, wenn bereits ab drei oder fünf Gigabyte die Geschwindigkeit reduziert wird – für das normale Surfen oder den E-Mail-Abruf reicht diese Datenmenge hingegen aus”, so Möhl. Neben dem Internetzugang ist bei der Telekom und Vodafone zusätzlich ein Telefonanschluss im Tarif enthalten. Die monatlichen Kosten liegen zwischen 30 und 70 Euro – je nachdem, welche Internetgeschwindigkeit man bucht und ob bereits eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz enthalten ist. Den Router mit LTE-Schnittstelle, den man für das Surfen am heimischen PC benötigt, bekommt man direkt zum Tarif dazu – zu Preisen zwischen 50 und 240 Euro.

Ob LTE an der eigenen Adresse verfügbar ist, erfährt man durch die Adresseingabe auf der Homepage der Anbieter oder an der Hotline. “Wer einen Nachbarn hat, der bereits LTE nutzt, sollte ihn in jedem Fall nach seinen Nutzungserfahrungen fragen, bevor er einen Tarif mit 24-monatiger Laufzeit abschließt”, so der abschließende Tipp von Möhl.<<

Mehr Infos zu LTE und LTE-Tarifen findet Ihr in einem Artikel auf teltarif.de.

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  1. LTE verfügbar für über 13 Millionen Haushalte | billigberaten.biz - Samstag, 21. April 2012

    [...] eignet sich als DSL-Alternative nur bedingt, mit Long Term Evolution (LTE) dagegen kommen ähnlich schnelle [...]

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