Zu Hause zu sitzen und fernzusehen kann eine umweltschonende Art der Freizeitgestaltung sein, nicht zuletzt weil viele außerhäusliche Freizeitaktivitäten regelmäßig mit dem Einsatz eines PKWs verbunden sind. Man muss ja erst einmal dorthin, wo die entsprechende Aktivität stattfinden soll. Und wenn es eine Wanderung durch die Natur ist!
Beim Fernsehen zu Hause kann man nicht nur auf Ökostrom setzen, was für sich genommen schon einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz darstellt. Man kann inzwischen auch den Stromverbrauch durch das TV-Gerät stark begrenzen. Das macht das Fernsehen billiger! In den letzten Jahren hat die Geräteindustrie erhebliche Fortschritte bei der Energieeffizienz erreicht, sodass der Verbrauch neuer Flachbildfernseher deutlich unter dem der ein paar Jahre zuvor erworbenen Fernseher liegt.
Beim Neukauf eines Fernsehers sollte man deshalb nicht so sehr auf den Anschaffungspreis achten, wobei man durch Online-Preisvergleiche natürlich in jeder Geräteklasse Geld sparen kann. Die laufenden Kosten, die sich auf der Stromrechnung wiederfinden, sind durch die lange tägliche Laufzeit einer der großen Posten. Ein verbrauchsarmes Fernsehgerät kann zu deutlichen Einsparungen beim Energiebedarf betragen.
Bisher war es nicht so leicht, den Energiebedarf von Flachbildfernsehern zu vergleichen. Mit dem neuen EU-Label zur Energieeffizienz, dass ab Ende kommenden Monats für TV-Geräte verbindlich vorgeschrieben ist, ändert sich das. Ein Vergleich hinsichtlich des Strombedarfs ist damit viel einfacher möglich.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert in einem Pressetext über das neue EU-Label:
>>Verbraucher können sich in Zukunft beim Kauf neuer Fernsehgeräte am einheitlichen EU-Energielabel orientieren und auf einen Blick erkennen, wie viel Strom ein Modell verbraucht. Ab dem 30. November müssen europaweit alle Neugeräte mit dem neuen Label ausgezeichnet werden. Für Verbraucher lohnt es sich auf jeden Fall, beim Neukauf auf die Energieeffizienz eines Fernsehgeräts zu achten. Nach Berechnungen der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lassen sich beim Kauf eines neuen Fernsehgeräts bis zu 70 Prozent* Stromkosten vermeiden, wenn sich Verbraucher für ein energieeffizientes Gerät der Klasse A entscheiden.
Das EU-Label für Fernsehgeräte ähnelt grundsätzlich dem Etikett, das Verbraucher von Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine bereits kennen: Verschiedene Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Stromverbrauch eines Modells. Sie reichen von A (sehr niedriger Stromverbrauch) bis G (sehr hoher Stromverbrauch) und sind mit Farbbalken von Grün bis Rot hinterlegt. Weitere technische Eigenschaften wie zum Beispiel die Größe der Bildschirmdiagonale finden sich in Form sprachneutraler Piktogramme am unteren Rand des Labels.
Um einen Überblick über am Markt verfügbare, energieeffiziente Geräte zu erhalten, lohnt es sich für Verbraucher, vor dem Fernseherkauf einen Blick in die TopGeräte-Datenbank der Initiative EnergieEffizienz auf www.stromeffizienz.de zu werfen. Hier finden Verbraucher Angaben zu Stromverbrauch und technischen Merkmalen für aktuell mehr als 200 verschiedene Modelle.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
* Annahme: Strompreis 24 ct/kWh. Jährliche Stromkosten energieeffizientes Gerät (Klasse A) 25 Euro, jährliche Stromkosten ineffizientes Gerät (Klasse F) 80 Euro. Beide Geräte inklusive Tuner und mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als 110 cm.<<






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