Tipps zur Rufnummernmitnahme bei Wechsel des Mobilfunkanbieters

Die Rufnummernmitnahme bei Wechsel des Netzbetreibers gab es früher gar nicht. Jede Handy-Vorwahl gehörte zu einem bestimmten Handynetz. Neues Netz, neue Nummer, das war früher ganz klar.

Seit einer ganzen Weile schon können Mobilfunknutzer bei einem Wechsel des Handynetzes ihre alte Nummer zum neuen Anbieter mitnehmen. Das ist im Grunde ganz einfach, dennoch verzichten viele Kunden darauf, weil sie Rufnummernportierung für ein kompliziertes Thema halten. Das ist es jedoch nicht, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt!

Man muss nur wissen, wie man vorgehen muss, um seine alte Handynummer zu behalten, wenn man seinen Mobilfunkbetreiber wechselt. Und das Timing muss stimmen. Tipps zur Rufnummernmitnahme haben die Experten von teltarif.de – in einer Presseinformation des Portals lesen wir:

>>Egal, ob sich das Nutzungsverhalten geändert hat oder neue, günstigere Angebote auf den Markt gekommen sind: Der Wechsel des Mobilfunkanbieters spart häufig viel Geld. Angst vor dem Verlust der bisherigen Rufnummer muss dabei keiner haben; viele Anbieter ermöglichen es, sie für den neuen Vertrag zu übernehmen. Diese sogenannte Portierung ist nicht kompliziert, erfordert aber das richtige Vorgehen. “Wer seine Rufnummer zu einem neuen Mobilfunkanbieter mitnehmen möchte, muss zunächst bei seinem bisherigen Anbieter kündigen. Auch für Prepaid-Karten ist das in diesem Fall ausnahmsweise erforderlich, damit die Nummer freigegeben werden kann”, sagt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung gilt es dann den neuen Anbieter mit der Rufnummernportierung zu beauftragen. In der Regel ist diese Möglichkeit direkt im Anmeldeprozess vorgesehen.

Die Mitnahme der Rufnummer kann frühestens vier Monate vor Ablauf des alten Vertrages beantragt werden und theoretisch auch noch bis zu einem Monat danach. “Die Rufnummernportierung nimmt einige Zeit in Anspruch. Damit nichts schief geht oder es am Ende gar nicht klappt, sollte sie nicht auf den letzten Drücker, sondern etwa zwei bis vier Wochen vor dem Auslaufen des alten Vertrags beantragt werden”, so Neuhetzki. Wichtig für einen reibungslosen Ablauf ist es zudem, beim neuen Anbieter seine persönlichen Daten exakt so anzugeben, wie sie beim alten Anbieter vorliegen. Die Anbieter stimmen sich dann hinter den Kulissen ab und schalten die Nummer zu einem vorher genannten Termin um.

Für das Mitnehmen der Rufnummer verlangt der alte Anbieter meist zwischen 25 und 30 Euro. “Prepaid-Kunden müssen darauf achten, dass sie ausreichend Guthaben auf ihre Karte geladen haben, da die Gebühren für die Portierung davon abgezogen werden”, lautet der abschließende Tipp von Thorsten Neuhetzki.<<

Mehr Tipps zur Rufnummernportierung findet Ihr in einem Artikel auf teltarif.de.

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