Vor dem Kauf eines E-Book-Readers gut informieren – es gibt große Unterschiede

So groß wie dieser Jahr war das Interesse an E-Book-Lesegeräten wohl noch nie. Ein gewachsenes Angebot an Inhalten und attraktive Hardware helfen dabei, mehr Menschen von den Vorteilen des digitalen Buchkonsums zu überzeugen. Nicht zuletzt sind es niedrige Preise, die die Chancen auf einen Durchbruch bei den Verbrauchern stark steigern. Kurz gesagt: E-Book-Reader kann man schon sehr billig bekommen.

Das sollte aber niemanden zu einem vorschnellen Kauf verleiten. Es gibt zwischen den verschiedenen Geräten (die Auswahl auf dem Markt  ist groß) erhebliche Unterschiede. Als E-Book-Reader werden in letzter Zeit auch günstige Geräte mit Farbbildschirm verkauft, die mit Lesegeräten weniger gemeinsam haben als mit einfachen Media-Tablets. Lange Akkulaufzeit und entspanntes Lesen über viele Stunden hinweg bieten dagegen “echte” E-Book-Reader mit monochromem Spezialdisplay.

Neben dieser grundsätzlichen Entscheidung für den einen oder anderen Gerätetyp gilt es zu prüfen, ob man seinen E-Book-Reader nur zum Lesen einsetzen möchte, oder ob andere Aufgaben ebenfalls auf das Gerät warten, beispielsweise den Zugriff auf das Web mittels Browser, wie es der neue SONY PRS-T1 beherrscht.

Immerhin sechs verschiedene E-Book-Reader haben die Experten der c’t getestet. Über die Ergebnisse des Tests für die aktuelle Ausgabe lesen wir im Pressetext:

>>Jetzt sind die taschenbuchdünnen Lesegeräte ab 60 Euro zu haben und auch an Lesestoff herrscht kein Mangel. In ihrer aktuellen Ausgabe 24/11 hat die Computerzeitschrift c’t sechs E-Book-Reader getestet. Wichtig vor dem Kauf: Leseratten sollten auf die verwendete Display-Technik und die Art des Kopierschutzes achten.

E-Book-Reader sind leicht und bieten Speicherplatz für eine große Buchsammlung. Droht der Lesestoff auszugehen, lässt sich per Netzverbindung – bei einigen sogar per Mobilfunk – der nächste Bestseller online kaufen. Doch längst nicht jedes Modell des unteren Preissegments bietet den gewünschten Lesekomfort: “Wer sich für einen E-Book-Reader interessiert, sollte auf die verwendete Displaytechnik achten”, erklärt c’t-Redakteur Achim Barczok. Bei den günstigen Geräten konnten jene überzeugen, die mit elektronischer Tinte arbeiten. Diese Technik schont das Auge und lässt Texte wie auf Papier gedruckt aussehen. “Hier macht das Lesen auch unter Sonneneinstrahlung Spaß”, so Barczok. Weniger Freude bringen Geräte mit günstigen LC-Displays, da sie stark reflektieren und so das Lesen bei schönem Wetter erschweren.

Interessierte sollten bei E-Book-Readern auch auf die verwendbaren E-Book-Formate achten. Hauptproblem ist dabei der Kopierschutz: E-Books, die auf Geräten von Amazon laufen, werden nicht von anderen Modellen unterstützt und umgekehrt. Einen Einfluss auf den Lesespaß hat das aber nicht: “Lesestoff gibt es für die getesteten Geräte ungefähr gleich viel. Lediglich bei englischen E-Books hat Amazon immer noch die Nase vorn”, sagt Achim Barczok. Bedeutender sind die Unterschiede bei der Bedienung: Nur auf den Readern mit Tastatur oder gutem Touchscreen sucht man komfortabel im E-Book-Shop oder tippt Anmerkungen ein. Dennoch finden Leseratten auch in der Preiskategorie ab 100 Euro ein praktikables Gerät, das je nach Hersteller sogar Zusatzfunktionen wie den Zugriff auf Wörterbücher, einen Musikspieler oder einen Mail-Client mitbringt.<<

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  1. Erfolg für Amazon mit dem billigen E-Book-Reader “Kindle” in Deutschland | billigberaten.biz - Sonntag, 25. Dezember 2011

    [...] und trotzdem brauchbare E-Book-Lesegeräte gibt es inzwischen von mehreren Herstellern. Sogar Sony hat mit dem PRS-T1 inzwischen einen ziemlich günstigen E-Book-Reader mit guter [...]

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