UMTS nicht überall verfügbar

Derzeit ist ja viel vom Mobilfunkstandard der vierten Generation, Long Term Evolution (LTE) die Rede. Für die meisten Mobilfunknutzer ist derzeit aber noch UMTS entscheidend. Wie sieht es dabei mit der Verfügbarkeit aus?

Dazu gleich – schauen wir erst noch einmal zurück: Im Sommer 2000 hatte die damalige Bundesregierung für 50 Milliarden Euro acht UMTS-Lizenzen an sechs Telekommunukationskonzerne versteigert. Die UMTS-Lizenzen erlaubten es den Anbietern, eigene funkbasierte Breitbandnetze aufzubauen, aber erst im Jahr 2004 ging das erste UMTS-Netz online.

Der Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bietet eine Bandbreite von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde und wurde durch die Anbieter in den letzten Jahren mit der Breitbandtechnik HSDPA aufgerüstet. Die heute verfügbaren UMTS-Netze erreichen mit HSDPA eine Bandbreite von bis zu 84 Megabit pro Sekunde.

Versorgungslücken per Mobilfunk schließen

Die bestehenden Breitbandlücken – besonders auf dem Land – sollten mit UMTS geschlossen werden. In manchen Orten kann Breitbandinternet nicht genutzt werden, was Nachteile sowohl für Privathaushalte als auch Unternehmen mit sich bringt. Die Aufbaukosten eines UMTS-Breitbandnetzes sind geringer als bei DSL, weil keine Erdarbeiten notwendig sind und nur Funkstationen aufgebaut werden müssen.

Die bisherigen Investitionen in die UMTS-Netze beliefen sich Schätzungen nach auf einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag. Das Breitband-Portal sdpa-umts-verfuegbarkeit.de hat basierend auf mehr als 800.000 überprüften Adressen die aktuelle UMTS-Netzabdeckung herausgefunden und schreibt in einer Pressemitteilung:

>>Basierend auf über 800.000 überprüften Adressen in ganz Deutschland hat das UMTS-Portal hsdpa-umts-verfuegbarkeit.de den vier Netzbetreibern eine 3G-Netzabdeckung von rund 74% attestiert. An Dreiviertel der Standorte bietet demnach mindestens ein Netzbetreiber inzwischen UMTS oder HSDPA an.

Laut einer aktuellen Studie von hsdpa-umts-verfuegbarkeit.de sind deutschlandweit inzwischen anbieterübergreifend ca. 74% der Standorte, an denen ein Mobilfunknetz verfügbar ist, mit 3G (UMTS oder HSDPA) versorgt. Damit ist die Verfügbarkeit im Vergleich zum Jahr 2010 nochmals um 4 Prozentpunkte gestiegen. 2G (GPRS / EDGE) ist zu Folge der Studie inzwischen an fast 100% der abgefragten Standorte verfügbar. Der Auswertung zu Grunde liegen über 800.000 mit Mobilfunk versorgte Standorte in ganz Deutschland, die über die UMTS-Verfügbarkeitsabfrage auf hsdpa-umts-verfuegbarkeit.de von Nutzern aus ganz Deutschland getestet wurden.

Die vier Netzbetreiber im Vergleich

Zwischen den Netzbetreibern bestehen bzgl. der 3G-Netzabdeckung teils noch erhebliche Unterschiede. Je nach Netz waren weniger als 50 bis ca. 70 Prozent der abgefragten Adressen mit 3G ausgestattet. Vodafone und T-Mobile liegen erwartungsgemäß nah beieinander auf den ersten Plätzen, gefolgt von o2 und E-Plus. Da neben dem kontinuierlichen Ausbau von 3G nun das Thema 4G (LTE) bei drei der vier Netzbetreiber immer mehr Ressourcen bündelt, wird sich die Verfügbarkeit von 3G wohl auf dem jetzigen Niveau einpendeln. LTE ist das neue Fokusthema. Sowohl T-Mobile als auch Vodafone und o2 bieten bereits LTE-Tarife an. Nicht nur in ländlichen Gebieten, den so genannten “weißen Flecken”, stehen die entsprechenden Angebote zur Verfügung. Mit Berlin, Köln, München und weiteren Großstädten werden seit einigen Wochen auch die ersten Ballungsgebiete bedient.

Mit der Multi-Verfügbarkeitsabfrage sicher alle Netzbetreiber vergleichen

Auf Grund der teils noch erheblichen, regionalen Unterschiede in der Qualität der Netzabdeckung je nach Anbieter, ist eine Prüfung der jeweiligen Anbieter-Netzabdeckung für Datenarif-Interessenten weiterhin unbedingt ratsam. Interessenten finden nach einigem Suchen entsprechende Geschwindigkeits- bzw. Verfügbarkeitsabfragen auf den jeweiligen Webseiten der Netzbetreiber selbst vor. Komfortabler und schneller ist der simultane Vergleich aller Netzbetreiber über die unabhängige Multi-Verfügbarkeitsabfrage von www.hsdpa-umts-verfuegbarkeit.de. Auf der Website können Nutzer Ihre Heim- oder Wunsch-Adresse eingeben und mit einem Klick kostenlos die offizielle Verfügbarkeit und Geschwindigkeit von T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus an der angegebenen Adresse überprüfen. Der Service stößt auf großes Interesse: Seit dem Go-Live im März 2009 haben bereits über 800.000 Interessenten die UMTS-Versorgung der Netzbertreiber an ihre Adresse verglichen.<<

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  1. Vorteile des Mobilfunkstandards LTE | billigberaten.biz - Mittwoch, 28. März 2012

    [...] neue vierte Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht Mobilfunkfirmen den Aufbau kostengünstiger Breitbandnetze. Die Bandbreite [...]

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