Digitale Fotorahmen als Alternative zum Fotobuch

Die digitalen Fotorahmen sind immer gefragt und werden zu Weihnachten gerne verschenkt, scheint es. Im Vergleich zu einem klassischen Fotobuch sind die Digitalen Fotorahmen zwar deutlich teurer, aber bieten auf der anderen Seite einige Vorteile.

Der Kaufpreis für einen solchen digitalen Bilderrahmen beläuft je nach Hersteller und Ausstattung auf 50 bis 250 Euro. Die günstigen Modelle können nur Fotos anzeigen, während bei den höherpreisigen Ausführungen noch Zusatzfunktionen verbaut werden.

Bei den Zusatzfunktionen kann es sich um UKW-Radio, Wetteranzeige, Videoplayer oder MP3-Unterstützung handeln. Wenn eine Wetteranzeige verbaut wurde, dann werden die aktuellen Wetterdaten üblicherweise aus dem Internet per WLAN bezogen und auf dem Display angezeigt. Per WLAN können bei den teureren digitalen Bilderrahmen auch Fotostreams übertragen werden. Das ist eine sehr interessante Möglichkeit, die einen Aufpreis wert ist. Bedient werden die Digital-Fotorahmen entweder über einen Touchscreen oder mit physischen Bedienknöpfen am Gehäuse.

Das Gehäuse kann aus Kunststoff oder einem Aluminium-Rahmen bestehen. Die Fotos werden per Speicherkartenslot auf den Bilderrahmen angezeigt. Auf Wunsch können die Fotos auf dem Display in einer Diashow oder einer bestimmten Reihenfolge präsentiert werden. Wer einen Digitalen Fotorahmen verschenken möchte, der sollte vorher ein Budget festlegen und sich die Bewertungen auf Websites wie Amazon.de oder Ciao.com anschauen. Wenn die passenden Modelle gefunden wurden, kann ein Preisvergleich gestartet und dann der gesuchte Bilderrahmen bei einem günstigsten Händler bestellt werden.

Ratsam ist zudem, Testberichte zu digitalen Fotorahmen zu lesen, bevor man eine Kaufentscheidung trifft. Die COMPUTERBILD hat gerade digitale Bilderrahmen ab 50 Euro getestet. In der Pressemitteilung zum aktuellen Heft heißt es über den Test:

>> COMPUTERBILD testet acht digitale Bilderrahmen ab 50 Euro / Durchweg ordentliche Bildqualität und Ausstattung

Nicht nur zu Weihnachten erfreuen sich digitale Bilderrahmen großer Beliebtheit: Die handlichen Geräte zeigen Fotos als Diaschauen, manche untermalen diese mit Musik oder spielen auch Videos ab. Teure Modelle punkten sogar mit Wecker, Kalender oder einer Wetterstation. Dass bereits günstige Rahmen ordentliche Bildqualität und gute Ausstattung bieten, zeigt ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von acht 8-Zoll-Rahmen ab 50 Euro (Heft 26/2011, ab Samstag am Kiosk).

Die Bilderrahmen im Test haben allesamt eine Bildschirmdiagonale von acht Zoll (rund 20 Zentimeter). Sie zeigen Fotos an, die auf Speicherkarten oder USB-Stiften liegen, einige haben auch einen internen Speicher. Mit den Testkandidaten lassen sich Bilder von allen Kameras ansehen, Voraussetzung ist meist jedoch das JPEG-Format. Für 3D-Fotos ist ein Spezial-Bilderrahmen nötig, die Modelle im Test zeigten dreidimensionale Bilder von 3D-Kameras nicht mal in 2D.

Je nach Kamera unterscheidet sich die Darstellung: Die acht Geräte haben ein Seitenverhältnis von 4:3 – in diesem Format knipsen Kompaktkameras. Bilder von digitalen Spiegelreflexkameras sind in 3:2 und deshalb auf den Rahmen links und rechts abgeschnitten oder oben und unten mit einem schwarzen Balken versehen. Flexibel in der Präsentation sind dagegen alle getesteten Modelle: Sie zeigen Fotos wahlweise als Standbild, Diashow oder mit zufälligem Bildwechsel. Beim Agfaphoto-Rahmen (Testergebnis: 3,03; Preis: 70 Euro) lässt sich die Bildreihenfolge programmieren, die Modelle von Kodak (Testergebnis: 2,89; Preis: 75 Euro) und Hama (Testergebnis: 3,01; Preis: 50 Euro) können mehrere Fotos als Collage anzeigen.

Allen Rahmen gemeinsam ist die durchweg ordentliche Bildqualität. Dank natürlicher Farben, hohem Kontrast und guter Entspiegelung hatte der Test-Sieger von Transcend (PF 830 B; Testergebnis: 2,58; Preis: 75 Euro) die Nase vorn. Im Sichttest schaffte das Gerät als einziger Kandidat ein “gut”. Auch die Ausstattung stimmt: Kartenschächte für alle wichtigen Speicherkarten sowie interner Speicher, der rund 4000 Fotos fasst. Der einfach zu bedienende Rahmen spielt Videos und Musik ab und erkennt als einziges Modell automatisch, ob er waagrecht oder senkrecht steht – und richtet die Bilder entsprechend aus. Ordentliche Qualität bietet auch der Preis-Leistungs-Sieger von Intenso (8″ Media Performer; Testergebnis: 2,95) für 50 Euro. Der superflache Rahmen erzielte im Sichttest die zweitbeste Note und spielt Videos und Musik ab. Zwar lässt sich dieses Modell nur quer aufstellen, hochformatige Bilder werden aber automatisch ausgerichtet.

Mehr zu Fotografie auch im Internet: www.computerbild.de/fotografie <<

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