Media-Tablets erfreuen sich in Deutschland einer steigenden Beliebtheit, und unter so manchem Weihnachtsbaum dürfte dieses Jahr eines liegen. Wer sich einen solchen mobilen Multimedia-Rechner kaufen möchte, der hat heute eine umfassende Auswahl und sollte den Tablet-Computer entsprechend den eigenen Anforderungen sowie Wünschen wählen.
Der Tablet-Markt ist hart umkämpft, dementsprechend sind die Preise stark gefallen. Heute sind Flachrechner bereits ab 150 Euro erhältlich. Die günstigen Modelle sind meistens allerdings deutlich schlechter ausgestattet. Es wird zum Beispiel beim Prozessor gespart, indem nur ein Singlecore-Prozessor mit einer schwachen Taktfrequenz eingebaut wird, oder die integrierte Digitalkamera weist nur eine schwache Auflösung auf.
Bei den günstigen Media-Tablets mit Google Android als Betriebssystem wird meist kein Zugriff auf den Google Android Market geboten. Das ist ein echter Nachteil, bei dem man eingehend prüfen sollte, ob man wirklich darauf verzichten will. Gerade die vielen Apps im Android-Market machen das Betriebssystem ja interessant. Allerdings gibt es anders als etwa bei Apple keinen Zwang, Software ausschließlich über den offiziellen App-Store zu downloaden. Man kann sich aus anderen Quellen Software besorgen und installieren. Trotzdem: Ein Verzicht will gut überlegt sein!
Wer eine bessere Ausstattung möchte, der muss mindestens 250 Euro bis 400 Euro investieren, um ein leistungsstarkes Tablet mit Dualcore-Prozessor, hochwertiger Digitalkamera, GPS, UMTS, WLAN und Mediaplayer zu erhalten. Wenn die passenden Tablet-Modelle gefunden wurden, sollte ein Preisvergleich gestartet werden, weil auf diese Weise gutes Geld gespart wird. Das Onlinemagazin teltarif.de hat hilfreiche Tipps Thema Tablet-Kauf. Im Pressetext lesen wir:
>> Neben Smartphones steht bei dem ein oder anderen in diesem Jahr sicherlich auch ein Tablet auf dem Wunschzettel. Um etwas passendes zu finden, sollte man etwas genauer auf die Ausstattung schauen, denn viele Geräte unterscheiden sich auf den zweiten Blick teils deutlich. So laufen die meisten Tablets – abgesehen von Apples iPad – mit Googles Betriebssystem Android. “Günstigere Tablet-Modelle werden häufig immer noch mit den älteren Android-Versionen 2.2. Froyo und 2.3. Gingerbread ausgeliefert. Die eigentlich für Handys entwickelten Systeme nutzen die Möglichkeiten von Tablets mitunter nicht ganz aus, können aber für Einsteiger trotzdem in Ordnung sein – sofern der Zugang zum Android-Market gewährleistet ist”, sagt Steffen Herget vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Speziell auf Tablets ausgerichtet ist die Android-Variante Honeycomb; die aktuelle Version hat den Stand 3.2.
Was die Größe von Tablets angeht, haben sich in Deutschland zwei Maße etabliert: 7-Zoll- und 10-Zoll-Geräte. “Wer sein Tablet als Immer-dabei-Gerät nutzen möchte, ist mit einem leichten und mobilen 7-Zoll-Gerät besser bedient. Für die hauptsächliche Couch-Nutzung ist ein 10-Zoll-Modell angenehmer, da es auf Grund des größeren Displays eine etwas komfortablere Handhabung bietet”, so Herget. Während die kleinen Tablets eine Display-Auflösung von 1024 mal 600 Pixel mitbringen sollten, sind bei den größeren mindestens 1024 mal 768 Pixel empfehlenswert. Weitere Unterschiede gibt es beispielsweise bei der Prozessorleistung oder dem internen Speicher; günstige Geräte sind hier oft nicht so gut ausgestattet wie Modelle der Oberklasse. Grundsätzlich entscheiden allerdings nicht nur die technischen Werte darüber, wie gut einem ein Tablet tatsächlich gefällt. Hilfreich ist daher, sich vor dem Kauf einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Mitunter stellt sich dann heraus, dass sich ein 250-Euro-Gerät trotz anfänglicher Bedenken für die eigenen Bedürfnisse genauso eignet wie ein 500-Euro-Modell.
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wo und wie man mit dem Tablet das Internet nutzen möchte. Modelle, die neben WLAN auch eine Mobilfunkschnittstelle für die Internetnutzung bieten, sind in der Regel 50 bis 80 Euro teurer. “Will man das Tablet in erster Linie zu Hause auf der Couch nutzen, reicht die WLAN-Variante. Für die sporadische Nutzung unterwegs kann dann ein Smartphone als WLAN-Hotspot verwendet werden”, so Herget abschließend. Wer regelmäßig außerhalb des heimischen WLAN-Netzes surft, sollte einen Datentarif buchen, der mindestens ein Gigabyte ungedrosseltes Volumen bietet. <<





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[...] unternimmt einiges, um die Konkurrenz im Tablet-Markt auf Abstand zu halten. Gute Media-Tablets gibt es längst auch von anderen Herstellern, wobei die meisten auf das Betriebssystem Android [...]
[...] einer Presseinfo geben die Experten schon einige Tipps, wie das Datenvolumen beim Smartphone oder Tablet besser genutzt werden [...]