Wie gut ist das neue iPad im Vergleich zu aktuellen Android-Tablets?

Veröffentlicht in Allgemein von am Mittwoch, 28. März 2012 1 Kommentar


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Das Apple iPad gilt als Pionier auf dem Tablet-Markt und ist mittlerweile in der dritten Generation erschienen. Der Vorgänger Apple iPad 2 wird günstiger angeboten und bietet eine längere Akkulaufzeit. Wenn nach Alternativen zum iPad 3 (wie das neue iPad zwecks besserer Unterscheidbarkeit von vielen immer noch genannt wird) gefragt wird, ist es vor allem das iPad 2, welches empfohlen wird, so auch vom Magazin c’t, dazu unten mehr.

Für diejenigen Tablet-Käufer, die eigentlich gerne das neue iPad kaufen würden, aber weniger Geld ausgeben möchten, ist das iPad 2 in der Tat die Alternative, die sie sich auf jeden Fall ansehen sollten. Gute Android-Tablets haben ebenfalls ihren Preis, wenngleich man dafür nicht unbedingt so viel Geld ausgeben muss wie für das iPad 3.

Worauf kommt es beim Kauf eines Tablets an?

Beim Kauf eines Tablets sollten bestimmte Punkte beachtetet werden, um keine Enttäuschung erleben: Vor der Kaufentscheidung sollte feststehen, für welchen Einsatzbereich der Tablet-PC vorwiegend genutzt werden soll. Eine preisliche Obergrenze gilt es zu setzen, aber die wird letztlich niemand übersehen.

Anders ist das bei den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Betriebssysteme bei Tablets. Die Wahl des Betriebssystems spielt eine wesentliche Rolle. Bei den Betriebssystemen konnten sich im Tablet-Markt bislang nur Android OS unter der Führung von Google und iOS von Apple wirklich etablieren. Das spielt vor allem hinsichtlich der Verfügbarkeit von Apps eine Rolle.

Die Leistung muss stimmen

Das Display sollte nicht kleiner als 7 Zoll groß sein, wenig spiegeln und eine ausreichende Helligkeit aufweisen. Nur wenn das Display hell genug ist, kann mit dem Tablet auch bei Sonnenschein gearbeitet werden. Kratzfest sollte der Touchscreen ebenfalls sein, also etwa aus Gorilla-Glas bestehen. Moderne Tablet-PCs verfügen über einen leistungsstarken Dualcore-Prozessor und einen ebenfalls leistungsstarken Grafikprozessor wie den Nvidia Tegra 2. Ohne genügend Power kann man seinen Tablet-Computer für manche Aufgaben nicht gut nutzen. Allerdings macht es einen Unterschied, ob man eher Social Networks, News-Websites und beispielsweise eine E-Mail-Anwendung nutzen oder damit spielen möchte.

Die Taktfrequenz sollte bei mindestens 1 Gigahertz liegen, der Arbeitsspeicher sollte möglichst 1 Gigabyte groß sein. Die Bedienung kann nur dann flüssig erfolgen und die Apps schnell starten, wenn die Prozessorleistung ausreichend stark genug ist. Es ist von großem Vorteil, wenn der interne Speicher mit einer Speicherkarte erweiterbar einfach und billig erweiterbar ist. Bei einem iPad geht nicht.

Entscheidend für den mobilen Einsatz ist die Akkulaufzeit, die sich auf mindestens vier Stunden belaufen sollte, damit als Anwender einen halben Tag ohne Steckdose mit dem Tablet arbeiten kann. Kommt der Tablet-Rechner vorwiegend auf der Couch zum Einsatz, nimmt man ihn also normalerweise nicht mit nach draußen, ist die Akkulaufzeit natürlich weniger wichtig.

Es muss nicht immer ein iPad sein

Die besten Media-Tablets mit Android OS brauchen den Vergleich Apple iPad nicht scheuen, da sie den Geräten des Branchenprimus in einigen Bereichen überlegen sind. Eine interessante Ausnahme unter den Tablets bildet das HP Touchpad, welches mit HP WebOS läuft und Multiasking besser beherrscht als Tablets mit Google Android und Apple iOS.

Die Experten der c’t haben das neue iPad von Apple in einem Vergleichstest gegen hochwertige Android-Tablets antreten lassen. Über die Ergebnisse des Vergleichstests heißt es in einer Pressemitteilung zum aktuellen Heft:

c't Titel 08/2012

c't Titel 08/2012 | Bild: Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG via pressebox.de

>>Das neue iPad setzt Maßstäbe, kein anderes Tablet hat ein ähnlich scharfes und farbkräftiges Display. Konkurrenzlos ist es aber nicht: Das weiterhin erhältliche, im Preis reduzierte iPad 2 hat die längere Akkulaufzeit. Sonys Tablet S punktet mit geringem Gewicht und das Transformer Pad Prime von Asus mit guter Kamera. Das ergibt der Vergleichstest der beiden iPads und der besten Android-Tablets in der Ausgabe 8/12 der Computerzeitschrift c’t.

Das neue iPad bietet mit seinem hochauflösenden Display und der leistungsfähigen Grafikeinheit derzeit die beste Ausstattung. Doch das geht zu Lasten von Akkulaufzeit und Gewicht. In diesen beiden Disziplinen muss sich das neue Apple-Tablet seinem Vorgänger geschlagen geben. Das ein Jahr alte iPad 2 ist vielleicht sogar der schärfste Konkurrent: “Mit Preisen um 400 Euro ist das iPad 2 ein günstiger Einstieg in Apples Ökosystem”, meint c’t-Redakteur Achim Barczok.

Aber auch die Tablets mit Googles Android-Betriebssystem schneiden in einigen Disziplinen herausragend ab. Das Transformer Pad Prime von Asus bringt die beste Kamera und ein Tastatur-Dock mit: Darin befinden sich ein Zusatzakku und ein USB-Host-Anschluss, über den sich Game-Controller und USB-Sticks anschließen lassen. “Das Transformer Pad ist das Android-Tablet mit der flüssigsten Bedienung, dem hellsten Display und der schnellsten Grafikeinheit”, erklärt Barczok.

Auf dem Markt gibt es unzählige weitere Android-Tablets für verschiedenste Anforderungen – zu Preisen ab 100 Euro. Von Tablets zwischen 100 und 200 Euro ist aber eher abzuraten, da diese mit dunklen Displays und ruckliger Bedienung den Touch-Spaß mindern.

Im Vergleich der Betriebssysteme gefällt Android durch seine Flexibilität: Das System lässt sich gut an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen. iOS ist allerdings pflegeleichter und weniger anfällig für Schadsoftware. Spannend wird es, wenn Microsoft mit Windows 8 in den Tablet-Markt einsteigt. “Wenn Microsoft den Spagat zwischen Tablet- und Desktop-Betriebssystem hinbekommt, könnten damit ausgestattete Geräte in Zukunft sowohl als touchbedientes Tablet als auch als Windows-Notebook taugen”, sagt Barczok.<<


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