Datensicherung bei Android-Smartphones

von Sonntag, 24. Juni 2012Allgemein

Die aktuelle c’t enthält Tipps, wie man bei mobilen Endgeräten mit dem Betriebssystem Android eine Datensicherung durchführt. Von diesem Thema war ich ein wenig überrascht, denn Datensicherung – das klingt nach einer lästigen Pflicht, nach einer umständlichen Aufgabe, die man ab und zu mal durchführen sollte, bei der man aber meistens schon den Status „hätte ich eigentlich längst wieder tun sollen“ erreicht hat.

Was die Einträge Kalender, Aufgaben, Notizen, Kontakte sowie Fotos, Videos und Musikdateien angeht, sollte man meiner Ansicht nach nicht erst auf einen Termin für die Datensicherung warten. Wer ein Android-Smartphone oder Android-Tablet besitzt, hat sowieso mehr davon, wenn er täglich eine Synchronisation mit seinem PC durchführt. Was den Rest, der dabei nicht abgeglichen wird, angeht, ist eine Datensicherung für die meisten Anwender sogar ganz verzichtbar.

c't Ausgabe 14/12

c’t Ausgabe 14/12 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG

Zum Thema Datensicherung unter Android OS erfahren wir von der c’t in einer Pressemitteilung:

>>Android übernimmt auf Tablets und Smartphones die Sicherung aller Daten nicht automatisch. Anwender müssen selbstständig ein Backup vornehmen, um im Falle eines Komplettausfalls, Diebstahls oder Wasserschadens auf die verloren gegangenen Daten zurückgreifen zu können. Wie einfach oder schwer das ist, hängt von den zu sichernden Daten und der Android-Version ab, schreibt die Computerzeitschrift c’t in Ausgabe 14/12.

Wenn man als Anwender zum ersten Mal mit der Datensicherung unter Android konfrontiert wird, fühlt man sich schnell überfordert. Mit den richtigen Apps geht das Erstellen eines Backups aber doch relativ einfach und schnell. Will man lediglich seine Fotos, Videos oder Dokumente sichern, dann hat man es bei Android genauso leicht wie auf dem PC oder bei iOS. Solche Daten liegen in der Regel auf einer SD-Karte oder einem internen Flash-Speicher und werden vom PC als Massenspeicher erkannt. Per Drag & Drop wandern sie zum Sichern auf den PC.

Smartphones und Tablets ab Android 2.2 haben eine weitergehende Backup-Funktion eingebaut, die ist aber nicht vollständig und funktioniert nicht auf jedem Gerät. Anwender greifen hier am besten zu speziellen Backup-Tools wie MyBackup oder MyPhoneExplorer. Sie sichern bereits in der kostenlosen Basisversion Daten wie Systemeinstellungen, Kalender, Kontakte, Apps und Musik vergleichsweise umfassend.

Ein komplettes Systembackup geht unter Android nur, wenn man tief in das System eindringt. Für Profis gibt es einige Powertools, mit deren Hilfe sich das Gerät rooten lässt. Nur bei Geräten mit Android 4.0 bietet Google über die Entwickleroptionen endlich auch ein Fast-Komplett-Backup: „Mit dem sogenannten Entwickler-Kit kann man über den PC ein Backup mit allen System- und App-Daten erstellen, ohne das Gerät zu rooten“, sagt Achim Barczok.<<

Autor Oliver Springer

...kommt bald!

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