Externe Festplatten im Test der COMPUTER BILD

von Sonntag, 8. März 2015Hardware

Jeder, der einen Computer besitzt, benötigt eine externe Festplatte. Die Anschaffung empfiehlt sich für verschiedene Zwecke, doch beim Thema Datensicherung führt kaum ein Weg an externen Festplatten vorbei.

Klar, manche Daten lassen sich alternativ in der Cloud speichern oder auf DVDs brennen. Anders als bei optischen Datenträgern ist die Speicherkapazität in der Cloud quasi unbegrenzt groß. Meistens ist Speicherplatz in der Cloud jedoch vergleichsweise teuer. Außerdem will man manche Arten von Daten gar nicht Dritten anvertrauen, sondern lieber zu Hause lagern.

Externe Festplatten bieten viel Platz für wenig Geld. Der Preis sollte indes nicht das wichtigste Kaufkriterium bei externen Festplatten sein. Insbesondere wenn es um das Sichern von Daten geht, ist es wichtig, zuverlässige Geräte zu wählen. Möglicherweise kommt es auch auf die Übertragungsgeschwindigkeit an, das hängt vom Einsatzzweck ab.

Ergebnisse des großen Tests externer Festplatten in der COMPUTER BILD. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51005 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/COMPUTER BILD"

Ergebnisse des großen Tests externer Festplatten in der COMPUTER BILD. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51005 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/COMPUTER BILD“

Die Redaktion der COMPUTER BILD hat externe Festplatten einem Vergleichstest unterzogen. In einer Presseinfo zum aktuellen Heft lesen wir über die Testergebnisse:

>>Externe Festplatten gelten als wahre Universalgenies. Nicht nur Text- und Bilddateien lassen sich darauf transportieren, sondern auch ganze Musik- und Filmsammlungen. Dennoch gibt es in puncto Datenübertragungstempo und Robustheit bei aktuellen 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Modellen starke Qualitätsunterschiede. Dies ist das Ergebnis eines großen Tests von 32 Geräten bis sechs Terabyte in der aktuellen Ausgabe der COMPUTER BILD (EVT: 28. Februar 2015). Besonders deutlich variiert die Qualität bei der Geschwindigkeit der Geräte: „So dauerte etwa das Kopieren von zehn Full-HD-Videos auf die schnellste 2,5 Zoll-Platte nur sechs Minuten, beim langsamsten Modell dagegen fast zehn Minuten“, sagt COMPUTER BILD-Redakteur Ingolf Leschke. „Ähnlich sah es bei den 3,5-Zoll-Festplatten aus: Das langsamste Modell brauchte über vier Minuten länger als das schnellste.“ Die Redakteure testeten ebenfalls die Robustheit. Im Falltrommel-Test mussten die Platten 20 Stürze aus 60 Zentimetern überstehen. Das Resultat ist erschreckend: „Zwei Modelle quittieren den Dienst mit einem Totalausfall, fünf weitere produzierten Lese- und Schreibfehler“, so Leschke.

Getestet wurden von der COMPUTER BILD sowohl handliche Modelle mit moderatem Fassungsvermögen als auch große Platten mit externem Speicher. Redakteur Leschkes Tipp an die Verbraucher: „Grundsätzlich gilt: Viel Speicher ist kein Garant für ein hohes Übertragungstempo. Und völlig egal, wie flott die Platte ist: Für die Sicherheit der Daten ist Robustheit Pflicht.“

Ein weitere aufschlussreiche Erkenntnis des Tests: Abgesehen von wenigen Ausnahmen übertragen 3,5-Zoll-Platten flotter als 2,5-Zöller. Dies liegt an den unterschiedlichen physikalischen Voraussetzungen der Geräte. „Die Magnetscheiben in den 3,5-Zoll-Modellen haben mit 8,9 Zentimetern einen größeren Durchmesser als die in den kleinen Platten (6,5 Zentimeter). Deshalb kann eine große Festplatte bei gleichem Umdrehungstempo viel mehr Daten auf den äußeren Spuren schreiben und lesen“, erklärt COMPUTER BILD-Experte Leschke.

Bestnoten im Test erhielten im 2,5-Zöller-Bereich die Freecom Tough Drive HDD (1TB) sowie die Transcend Store Jet (2 TB). Das Freecom-Modell überzeugte die Prüfer vor allem durch die schnellste Übertragungs- und Lesegeschwindigkeit (zusammen mit dem Modell Verbatim Store ’n‘ Go), den geringen Geräuschpegel und den hohen Robustheitsgrad. Das Transcend-Gerät glänzte mit hohem Kopiertempo und war ebenfalls sehr robust. Kleiner Wermutstropfen ist die lange Zugriffszeit beim Schreiben. Preis-Leistungssieger ist die Intenso Memory Case 2,5 (2TB) mit 95 Euro, die immerhin eine Übertragungsgeschwindigkeit von 123 MB/Sek. aufweist (schnellste: 128 MB/Sek.; langsamste: 80 MB/Sek.).

Bei den 3,5-Zöllern erreichten die Intenso Memory Box (3TB), die Freecom Hard Drive Quattro 3.0 (4TB) und die Verbatim Store ’n‘ Save den Testsieg. Verbatim bietet das schnellste Modell mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 187 MB pro Sekunde.

Kurios: Die teuerste Platte in diesem Segment (G-Technology G-Drive USB, 6TB) ist zugleich diejenige mit der geringsten Übertragungsgeschwindigkeit (93 MB/Sek.). Deutlich günstiger erhalten Verbraucher das gleiche Datentempo bei Preis-Leistungs-Sieger Intenso (95 Euro).

Erfreulich: Keines der Modelle erwies sich als Totalausfall, alle erhielten mindestens die Note „befriedigend“. Vorbildlich ist auch, dass 18 der 32 getesteten Festplatten zusätzlich ein Datensicherungs-Programm im Paket boten.<<

Alle Ergebnisse des großen Festplatten-Tests sind in der aktuellen Ausgabe 6/2015 von COMPUTER BILD, die am 28. Februar 2015 erschienen ist, zu finden.

Autor Oliver Springer

...kommt bald!

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