SSDs im Test der COMPUTER BILD

von Sonntag, 28. Februar 2016Hardware

Wenn Euer Computer schneller arbeiten soll, ersetzt Eure normale Hauptfestplatte durch eine SSD! Ich kann es inzwischen kaum fassen, wie lange ich auf das Plus an Geschwindigkeit durch Einbau einer SSD verzichtet hatte. Das bringt wirklich etwas!

Bis vor nicht langer Zeit waren SSDs allerdings teuer. So teuer, dass mancher sich den Einbau einer SSD lieber gespart hat. Doch diese Zeiten sind vorbei, sogar wenn Ihr weniger als 100 Euro investieren wollt, müsst Ihr kein besonders kleines Modell wählen. Allerdings muss die SSD gar nicht groß sein, denn für die Ablage großer Datenmengen, etwa Eurer Fotosammlung, ist eine herkömmliche Festplatte besser geeignet, weil Ihr bei klassischen Festplatten nach wie vor weit mehr Gigabytes pro Euro erhaltet. Rüstet Ihr bei einem bestehenden System eine SSD nach, könnt Ihr Eure bisherige Hauptfestplatte zur Datenablage verwenden.

Die Redaktion des Magazins COMPUTER BILD hat SSDs getestet und schreibt in einer Presseinfo zum aktuellen Heft:

>>Mit Festplatten und SSDs verhält es sich wie mit einem LKW zu einem Sportwagen: Festplatten eignen sich für die Sicherung großer Daten. Betriebssysteme und Programme sind klar besser auf einer SSD (Solid State Drive) untergebracht, denn da gibt es mehr Tempo. Mittlerweile sind selbst größere Modelle mit einer Speicherkapazität von bis zu einem Terabyte ab 249 Euro erhältlich. In der aktuellen Ausgabe 5/2016 (EVT: 20.2.2016) testet COMPUTER BILD 32 aktuelle SSDs ab 70 Euro. „Schneller, sparsamer und immer günstiger: Mittlerweile sind SSDs kein teurer Luxus mehr“, sagt COMPUTER BILD-Redakteur Sven Schulz. „Wer noch mehr Tempo will, sollte sich einen Speicherchip mit PCIe-Anschluss zulegen: Diese schreiben und lesen noch schneller als SATA-SSDs.“ Die Testsiege holen sich Samsung mit vier und Kingston mit zwei Erstplatzierten in sechs Kategorien.

SSDs punkten vor allem aufgrund der Bauweise: In wenigen Mikrosekunden findet die intelligente Steuerelektronik die richtige Speicherzelle. Das ermöglicht höhere Datenraten und schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten als bei Festplatten. Der COMPUTER BILD-Test ergab außerdem: Wer auf Tempo setzt, sollte vor allem die Anschluss-Technik im Blick haben. Noch ist eine große Mehrheit der SSDs mit einem SATA-Anschluss ausgestattet. Der ist zwar ideal zum Nachrüsten von älteren PCs und Notebooks, aber inzwischen eine Tempobremse: Bei etwa 550 Megabyte pro Sekunde ist Schluss.

Anders bei SSDs mit PCI Express (PCIe)-Anschlüssen. Ursprünglich wurde PCIe bei Erweiterungskarten für PCs und Notebooks verwendet. Nun gibt es auch Mini-Varianten für SSDs. Die SSD Intel 750 Series sowie die Samsung 950 Pro schafften mit ihren PCIe-Anschlüssen im Test bis zu 2,7 Gigabyte pro Sekunde. Auch beim Lesen der Dateien waren die teureren PCIe-Modelle von Intel und Samsung zwei- bis dreimal schneller als SATA-SSDs. Zudem überzeugten die Modelle mit PCIe-Anschluss beim Schreiben: Der Testsieger 950 PRO M.2 von Samsung brauchte nur 3,9 Sekunden für 5 Gigabyte. Zum Vergleich: Die schnellste SATA-SSD war erst nach 10,4 Sekunden mit dem Schreiben fertig.

„Wer sich für eine SSD mit SATA-Anschluss entscheidet und trotzdem Tempo möchte, sollte darauf achten, dass sie eine Speicherkapazität von mindestens 512 Gigabyte hat“, sagt Schulz. „Dass so ein Modell kein Vermögen kostet, beweist einer der Preis-Leistungs-Sieger, die Toshiba Q300 Pro, für gerade mal 190 Euro.“

Den vollständigen SSD-Test und alle Ergebnisse lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 5/2016 von COMPUTER BILD, die ab 20. Februar 2016 im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.<<

Autor Oliver Springer

...kommt bald!

Weitere Beiträge von Oliver Springer

Schreib einen Kommentar

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Du die Website weiter nutzt, stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Bitte beachte unsere Informationen zum Datenschutz! Link zum Datenschutzhinweis

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen