Archiv für die Kategorie 'Bücher'

Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will (Rezension)

Ein gutes, ein erfülltes Leben führen, das wollen wir alle. Wenn es allerdings darum geht, genau zu beschreiben, was wir darunter verstehen, müssen viele von uns passen.

Denken wir darüber nicht gründlich genug nach, leben wir letztlich ein Leben, das nicht optimal zu uns passt und uns deshalb auch nicht erfüllt. Sich bei dieser Schlüsselfrage nicht mit vorschnellen Antworten zufrieden zu geben ist wichtig, um herauszufinden, wessen Erwartungen wir dabei eigentlich entsprechen wollen. Den Rest des Beitrags lesen »

Schwierige Briefe perfekt schreiben (Rezension)

Wer schreibt schon gerne „schwierige“ Briefe? Mahnungen, Absagen, Kondolenzbriefe und Antworten auf Beschwerden sind nicht unbedingt das Tageshighlight im Büroalltag. Entsprechend gern wird aufgeschoben und an jemanden delegiert, der sich nicht dagegen wehren kann. Den Rest des Beitrags lesen »

Mambo (Rezension)

In seinem Buch zeigt IT-Berater Hagen Graf, wie sich eine Website mit dem Open Source Content Management System (CMS) Mambo erstellen, verwalten und erweitern lässt. Und zwar Schritt für Schritt! Dies ist eine Anleitung, die Einsteiger an die Hand nimmt und dank der unzähligen Abbildungen sehr anschaulich ist. Das noch recht junge CMS Mambo ist zwar vergleichsweise leicht zu bedienen und übersichtlich in der Administration, doch die Vielzahl der Möglichkeiten hat dennoch schon so manchen Anfänger überfordert. Den Rest des Beitrags lesen »

Das große Notebook Praxis-Handbuch (Rezension)

Hast Du ein Notebook? Dann kannst Du dieses Buch wahrscheinlich gut gebrauchen, denn Jürgen Borngießer erklärt verständlich eine Menge, was Notebook-Nutzer wissen sollten. Gerade das Notebook ist schließlich meist als Arbeitsgerät gekauft worden – deshalb lohnt es sich, rechtzeitig ein wenig Zeit zu investieren, um später bei einem Problem nicht ewig herumprobieren zu müssen.

Das gilt ganz besonders, seit gedruckte Anleitungen mehr und mehr aus der Mode kommen. Auch bei meinem zuletzt erworbenen Notebook befand sich das Handbuch nur noch als PDF auf der Festplatte. Immerhin, das ist besser als nix, doch gerade wenn Du etwas Neues ausprobieren oder ein Problem lösen musst, brauchst Du Deine Konzentration für die Bewältigung der Aufgabe. Da möchtest Du ganz sicher nicht ständig zum PDF mit der Anleitung umschalten. Den Rest des Beitrags lesen »

Internet-Pannenhilfe (Rezension)

Gerade für dieses Thema ist das klassische Medium Buch genau das Richtige, denn wenn das Internet „nicht geht“, könnt Ihr Euch dort schließlich keine Hilfe suchen. Auch wenn es nicht gleich der Totalausfall ist, mit dem Ihr zu kämpfen habt, spricht vieles dafür, auf gedruckten Seiten Rat zu suchen. Ständig zwischen Hilfeseiten und „Eurem Problem“ hin und her zu schalten, kann den letzten Nerv kosten.

Michael Stöckel präsentiert in seinem Buch „Internet-Pannenhilfe“ gut strukturiert und ausgesprochen übersichtlich „Lösungen für DSL, ISDN, Modem, Outlook Express & Co.“ wie es im Untertitel heißt. Das beginnt schon vorne beim „Problemindex“, der das Stichwortverzeichnis am Ende des Buches ergänzt. Von A wie „Absturz beim Hochfahren nach dem Einbau neuer Hardware“ bis X wie „XP-Firewall starten oder deaktivieren“ findet Ihr so schnell den richtigen Tipp für Euer Problem. Den Rest des Beitrags lesen »

EGO-Marketing (Rezension)

„EGO-Marketing“ hilft, sich von Illusionen über das Leben zu befreien und der nüchternen Analyse Raum zu geben. Jeden Tag stehen wir mit anderen im Wettbewerb: um den besten Platz im Kino, Waren im Sonderangebot, Sitzplätze in der U-Bahn. Auch bei Diskussionen zu einem Thema – in der Firma oder im Freundeskreis – konkurrieren wir mit denjenigen, die eine andere Meinung vertreten. Oder denken wir an das Flirten in der Disco!

Die Wahl des Titels wirkt schon provokant: „EGO-Marketing“ klingt ein wenig nach Egoismus und egoistischem Marketing. Das schafft Aufmerksamkeit. Den Rest des Beitrags lesen »

Managementbegriffe (Rezension)

„Managementbegriffe“ sind nicht nur für Manager – schon beim Blick in den Wirtschaftsteil der Zeitung tauchen immer wieder Wörter wie „Outsourcing“, „Think Tank“ und „IPO“ auf. Vielleicht versucht auch ein Kollege beim Meeting mit Begriffen wie „Change Management“, „Core Competence“ oder „Morphing Office“ zu beeindrucken.

Ob man diese Wörter wirklich braucht, ist eine Diskussion wert. Wer allerdings in der Diskussion nicht versteht, worüber geredet wird, hat auf jeden Fall schlechte Karten.

Wer „Head count“ sagt, wenn es um die Zahl der Mitarbeiter einer Firma geht, versetzt der deutschen Sprache meiner Meinung nach einen Tiefschlag. Der „Meilensteinplan“ stellt hingegen ein interessantes Planungsinstrument dar, um sich selbst und andere zu motivieren und den Überblick zu behalten. Und die SWOT-Analyse kann nicht nur im Geschäftsleben, sondern für viele Lebensbereiche wertvolle Erkenntnisse bringen.

ManagementbegriffeDer TaschenGuide „Managementbegriffe“ von Dr. Georg Kraus kann deshalb nicht nur ein nützliches Nachschlagewerk sein, sondern Anreize geben, sich mit einzelnen Begriffen später noch näher zu beschäftigen, also neue Perspektiven eröffnen.

Wie alle TaschenGuides aus dem Haufe-Verlag ist auch „Managementbegriffe“ sehr übersichtlich gestaltet. Auf seinen knapp 130 Seiten bietet er für 6,60 € eine Menge Fachwissen in Kurzform, das gerade für Menschen ein guter Einstieg sein kann, die noch nicht so tief in der Geschäftswelt verwurzelt sind: Schüler und Studenten ebenso wie Unternehmensgründer oder angehende Freiberufler.

Bewerbungsmuster für perfekte Lebensläufe (Rezension)

„Der falsche Titel für ein gutes Buch“, das war schon nach den ersten Seiten mein Gedanke, den ich auch im weiteren Leseverlauf nicht mehr losgeworden bin. Mal abgesehen davon, dass „Bewerbungsmuster für perfekte Lebensläufe“ so hochtrabend wie abgedroschen klingt, werden sich viele Menschen, denen dieses Buch eine große Hilfe sein könnte, dadurch nicht angesprochen fühlen, denn es geht gerade darum, welche Strategien auch mit unperfekten Lebensläufen zum Erfolg führen.

Die Autoren Christoph und Jasmin Hagmann plädieren dafür, zum eigenen Lebensweg zu stehen, anstatt die Selbstdarstellung glatt zu bügeln. Überlange Studienzeiten beispielsweise, die durch ein Jobangebot entstanden sind, lassen sich möglicherweise als Stärke verkaufen, denn neben der erworbenen Berufserfahrung spricht außerdem für den Bewerber, dass er ohne Abschluss eingestellt wurde, sein damaliger Arbeitgeber ihn bereits so für qualifiziert gehalten hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Durchstarten zum Traumjob - Das Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger (Rezension)

Wer „Durchstarten zum Traumjob“ tatsächlich durcharbeitet und nicht nur durchliest, wird wohl kaum auf lange Sicht arbeitslos bleiben. Der Autor Richard Nelson Bolles fordert von seinen Lesern alles – und wer so viel Energie systematisch einsetzt, hat gute Chancen, einen angenehmen Arbeitsplatz zu finden.

„Durchstarten zum Traumjob“ aus dem Campus-Verlag ist keines dieser Bücher, in denen en détail der Aufbau einer angeblich perfekten Bewerbungsmappe heruntergebetet wird, sondern setzt viel tiefer an: bei der Persönlichkeit und den Bedürfnissen des Bewerbers. Vor der Frage, wie man sich am besten bewirbt, steht zuerst einmal, was man will. Denn ohne Ziel vor Augen sind Tipps zu Einzelheiten wenig nützlich. Richard Nelson Bolles betrachtet den Arbeitslosen oder Wechselwilligen nicht bloß als jemanden, der Arbeit sucht, sondern eher als jemanden, der seine Rolle in der Welt bzw. für sein Leben sucht.

So gesehen kann sich die Arbeitslosigkeit tatsächlich als eine große Chance darstellen: als Punkt im Leben, an dem man sich (endlich?) darüber klar wird, wer man ist und sein möchte.

Der Autor spricht seine Leser als einzigartige Menschen an, denen er helfen möchte, ihr Potenzial zu entdecken und auszuschöpfen. Zu einem großartigen Buch wird „Durchstarten zum Traumjob“ dadurch, dass Richard Nelson Bolles gleichzeitig sehr menschlich-warmherzig und fordernd – wie ein guter Trainer – auf die Leser einwirkt. Den Rest des Beitrags lesen »

Hartz IV und Arbeitslosengeld II - Der TaschenGuide zu den großen Reformen am Arbeitsmarkt (Rezension)

Im Zusammenhang mit Hartz IV und ALG II stellen sich viele Fragen – und das nicht allein den direkt Betroffenen, sondern zum Beispiel auch deren Partnern und Familien. Da kommt das kleine Buch von Michael Baczko, einem Experten für Sozialrecht, genau richtig: „Hartz IV und Arbeitslosengeld II“ bringt die wichtigsten Informationen auf den Punkt.

Im kompakten Format der TaschenGuide-Reihe bietet dieses Buch im gewohnt übersichtlichen Layout drei Bereiche: „Grundsätzliche Fragen zum Arbeitslosengeld II“, „So füllen Sie den Antrag aus“ sowie „Weitere Anträge und Rechtsmittel“. Den Rest des Beitrags lesen »