Archiv für die Kategorie 'Selbstmanagement'

Nicht schneller, weniger lesen

Die Informationsflut bewältigt man nicht dadurch, dass man schneller liest, sondern dass man besser auswählt. Kürzlich schrieb Martin Weigert bei netzwertig.com über Möglichkeiten, die Informationsflut im Web 2.0 zu bewältigen.

Als Reaktion auf die Informationsflut würden die Nutzer zunehmend Texte überfliegen und weniger genau lesen, was die Gefahr berge, dass Wichtiges übersehen werde. Besonders im Web 2.0 aktive Nutzer stünden unter Zeitdruck angesichts der „verfolgten RSS-Feeds, Twitter- und Friendfeed-Streams sowie Nachrichtenseiten“. Es bliebe oft nur die Möglichkeit, die Artikel „irgendwie abzuarbeiten“, sie nur auf die Schnelle zu überfliegen.

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Jahresplan für 50 %

Einen Jahresplan kann man auch im Sommer noch aufstellen. Inzwischen sind zwar bereits zahlreiche Kalender für das neue Jahr in den Läden eingetroffen, was daran erinnert, dass das laufende Jahr nicht mehr so frisch und neu und scheinbar unendlich lang ist, doch ich möchte heute ausdrücklich all jene ermuntern, die noch keinen Jahresplan für dieses Jahr aufgestellt haben, es jetzt nachzuholen.

Lohnt sich das denn noch? Na und ob! Eigentlich könnte man damit sogar noch bis nach dem Sommer warten, denn die 80:20-Regel, nach der 80 % des Erfolgs mit 20 % des Aufwands bzw. der aufgewendeten Zeit erreicht werden, kann alle beruhigen, die bisher noch nicht viel aus ihrem Jahr gemacht haben. Es ist ja noch genug Zeit. Den Rest des Beitrags lesen »

Viel lesen, wenig nachdenken?

Viel lesen, wenig nachdenken?

Ich bin doch keine Bücherverarbeitung! Dieser ungewöhnliche Satz eignet sich gut, um ihn im Gedächtnis zu behalten und sich damit selbst vor falschem Ehrgeiz beim Lesen von Büchern zu warnen.

Bücherverarbeitung ist hier ähnlich wie Textverarbeitung zu verstehen. Ein gutes Textverarbeitungsprogramm ermöglicht es uns, einfach und schnell große Mengen an Text zu bearbeiten. Doch beim Lesen sollte es nicht unser vorrangiges Ziel sein, viel hinter uns zu bringen. Bei unterhaltenden Texten ist das leichter einzusehen als bei Fachbüchern. Den Rest des Beitrags lesen »

Wissen, wo die Zeit bleibt

Wo bleibt unsere Zeit eigentlich? Sich die Mühe zu machen, das herauszufinden, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum einem besseren Zeitmanagement. In meinem fünften Artikel als Gastautor für 1000tipps.com habe ich unter dem Titel Die Zeit im Blick haben über das Warum und Wie geschrieben.

Zeitpläne: nicht zu knapp, nicht zu großzügig, sondern realistisch

Für das Blog von Haris Halkic habe ich meinen dritten Artikel geschrieben: Lassen Sie sich Zeit, aber nicht zu viel!

In meinem Artikel geht es um realistische Zeitpläne. Ein Zuviel an Zeit im Plan wirkt sich negativ aus, zu wenig Zeit führt zu Stress. Mit realistischen Zeitplänen lässt sich dagegen Zeit sparen.

Teilziele setzen

Ziele zu setzen, ist wichtig für die Motivation. Große Ziele motivieren mehr als kleine Ziele. Traut man sich viel zu und plant entsprechend groß, besteht die Gefahr, unterwegs Energie und Entschlossenheit zu verlieren, weil die Erfolge fehlen, es bis zum Ziel noch so weit ist.

Deshalb ist das Setzen von Teilzielen wichtig, sich den Weg in Teilabschnitte einzuteilen. Auf dem großen Weg gibt es so immer wieder Erfolge, die uns weiter anspornen, bei Laune halten, Kraft geben. Mit Teilzielen kommen wir leichter und entspannter voran und erleben nicht zuletzt mehr Freude.

Wollen wir etwa unsere Wohnung komplett renovieren, stellt die Renovierung jedes Raumes ein sinnvolles Teilziel dar. Weiter unterteilen lässt sich die Renovierung jedes Raumes zum Beispiel in das Streichen der Wände, den Zusammenbau neuer Möbel und das Einräumen der Dinge, die in den jeweiligen Raum gehören sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

Unwissenheit ist Stärke

Die Überschrift ist ein Zitat aus George Orwells Roman „1984“, in dem die herrschende Einheitspartei Sprache als Instrument für Manipulation und Unterdrückung einsetzt. Aus einer bestimmten Perspektive bewertet kann Unwissenheit tatsächlich sehr nützlich für uns sein.

Zeitmanagement muss nicht heißen, sich seine Zeit so einzuteilen, dass wir mehr Aufgaben erfolgreich bewältigen können, sondern kann auch bedeuten, weniger Aufgaben zu bewältigen. Oder sagen wir: weniger Aufgaben zu beginnen.

Eliminieren, Ballast abwerfen, Streichen, Aufgeben, Loslassen – viele Begriffe lassen sich auf den Sachverhalt anwenden. Erfolg ist nicht die notwendige Folge von Fleiß, denn es kommt zuallererst darauf an, die richtigen Dinge zu tun, nicht besonders viel von irgendetwas. Den Rest des Beitrags lesen »

Zeit sparen: wofür eigentlich?

Wofür sparen wir Zeit? Hast Du Dir diese Frage schon beantwortet? Geld kann man für schlechte Zeiten sparen, aber Zeit – Zeit vergeht in jedem Fall. Wir können unsere Zeit besser nutzen, um mehr Aufgaben zu erledigen.

Im richtigen Rahmen ist der bessere Einsatz unserer Zeit anzustreben, denn so gewinnen wir Zeit für die wichtigen Aufgaben und Ziele, können mehr schaffen und erfolgreicher sein. Zeit zu sparen, um die Arbeitsleistung zu erhöhen, sollte indes nicht der einzige Grund für unsere Bemühungen sein.

Am Ende des Lebens hat schließlich nicht gewonnen, wer die meisten erledigten Aufgaben in seiner To Do List vorweisen kann. Mehr freie Zeit zur Verfügung zu haben, kann ein Ergebnis eines guten Zeitmanagements sein, doch Freizeit für sich genommen macht nicht glücklich.

Es kommt darauf an, was wir aus unserer Zeit machen, was jedoch nicht eine spezifische Frage der Freizeitgestaltung ist, sondern ebenso für Berufsleben und freiwillige Verpflichtungen gilt.

Zeitmanagement geht daher im Idealfall mit einer Art „Sinnsteigerung“ einher, die sich nicht auf einen Teil unseres Zeitbudgets beschränkt. So betrachtet kann Zeitmanagement uns für den Wert der Zeit sensibilisieren, auf dass wir sie für ein erfülltes Leben nutzen und genießen.

Vorsicht: Die Forderung nach einem sinnvollen Verbringen unserer Zeit wird im Bereich der Freizeit oft vorschnell mit aktiver Freizeitgestaltung verbunden. Nicht die gesunde Balance außer Acht lassen! Passive Freizeitgestaltung ist ebenfalls wichtig, auch wenn die Stimmen in unserem Kopf (von Eltern, Lehrern, Werbung…) es nicht gutheißen, wenn wir unsere Faulheit genießen bzw. nichts Vernünftiges tun.

Es ist wichtig, uns Gedanken über unsere eigenen Bedürfnisse zu machen, in uns hineinzuhören, was wir selbst tun möchten, womit wir unsere Lebenszeit verbringen möchten. Dann wissen wir, wofür wir uns anstrengen, dann praktizieren wir sinnvolles Zeitmanagement anstatt nur mehr Leistung aus uns herauszuholen.

Aufräumen: Ordnung muss sein

Aufräumen werden nur wenige Menschen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen. Da Ordnung zu schaffen selten absolut dringend ist, es immer wichtigere Aufgaben zu geben scheint, als den Schreibtisch aufzuräumen, die Ordner zu leeren, den Schrank neu zu organisieren, werden diese Aufräumarbeiten gerne aufgeschoben, am liebsten für immer.

Manche Menschen kommen an „für immer“ sehr nah heran. Die Anstrengung, die das Aufräumen kostet, muss nicht der ausschlaggebende Grund für das Aufschieben des Aufräumens sein.

Es kommt auch vor, dass Menschen – bewusst oder unbewusst – der Überzeugung sind, Aufräumen sei nicht produktiv. Wenn sie aufräumen, schaffen sie nichts. Schon gar nicht ihre wichtigen Aufgaben. Ich verstehe das, so ging es mir auch schon.

Hier ist eine Änderung der Einstellung zum Aufräumen angebracht, denn Unordnung entzieht uns Energie und lenkt unsere Gedanken ab. Zu direkten Problemen wie dem Umstand, dass man suchen muss oder sogar gar nicht findet, was man sucht und für seine Arbeit benötigt, kommt das schlechte Gewissen. Dieses Drücken, dass man eigentlich längst mal hätte aufräumen müssen, man es aber nicht getan hat und das falsch war. Und heute schafft man es wieder nicht. Das ist noch viel schlimmer. Den Rest des Beitrags lesen »

Am Wochenende Ballast abwerfen

Das Wochenende ist am besten dafür geeignet, sich vom Ballast zu befreien. Ob es einzelne Aufgaben oder Projekte oder Ziele sind: Weg mit dem, was uns dabei im Weg steht, die wichtige Dinge zu tun. Viele Kleinigkeiten halten uns nur auf. Unwichtige Aufgaben stehlen die Zeit für wichtige Aufgaben.

Als Gastautor für das Blog 1000tipps.com von Haris Halkic habe ich zum Streichen von Aufgaben einen ausführlichen Beitrag geschrieben.